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Extremistische Heuchelei

- Ein Wort zu der „Hexenjagt“ auf die Schlesische Jugend im Jahre 2011 -

Es ist im Nachkriegsdeutschland zur Mode geworden, den (partei-)politischen Gegner zu verteufeln, anstatt im Kampf um Wählerstimmen einen von Sitte und Anstand geprägten Wahlkampf zu führen. Während sich die drei von den Besatzungsmächten lizensierten Parteien noch halbwegs „anständig“ versuchen, sich gegenseitig Wählerstimmen abzujagen, wird sogen. „Rechtsparteien“ kein Pardon gegeben. Das gleiche Verhalten zeigt sich aber auch im Umgang mit als „rechtsextremistisch“ verteufelten Vereinen, z.B. mit den Vertriebenenverbänden und ostdeutschen Landsmannschaften, wie wir gerade jetzt wieder erleben müssen.

Es geht um die „Schlesische Jugend“, welche (noch) korporatives Mitglied der Landsmannschaft Schlesien ist, und aus der LS ausgeschlossen werden soll, weil diese Jugendorganisation „rechtsextremistisch unterwandert“ sei, was man darunter auch immer verstehen mag. Jedenfalls, so ist zu hören, gebe es in der „Schlesischen Jugend“ etwa 12 Leute, welche zur NPD und anderen als „rechtsextrem“ verteufelten Organisationen Kontakte hätten oder dort sogar Mitglieder seien oder gewesen sind.

Was die von schwarzen und roten Extremisten so hochgespielten Kontakte bzw. Mitgliedschaft von Angehörigen der Schlesischen Jugend - z.B. bei der NPD angeht - so ist doch recht seltsam, daß ein Mitglied des BdV oder einer ostdeutschen Landsmannschaft bei einer anderen Partei - z.B. bei der CDU - unbehelligt Mitglied sein - und dort auch höchste Ämter innehaben darf, während eine Mitgliedschaft bei der NPD wie eine Art „Todsünde“ dargestellt wird.

Man mag zu der NPD und deren Untergliederungen stehen wie man will, doch sollte hier nicht übersehen werden, daß die innerhalb des BdV und der ostdeutschen Landsmannschaften immer wieder auftretenden Querelen im Grund ihre Ursache darin haben, daß sowohl der BdV als auch die Landsmannschaften der vertriebenen Ost- und Sudetendeutschen nicht nur von NPD-Mitgliedern, sondern in ihrer Mehrzahl von Mitgliedern (fast) aller politischen Parteien unterwandert wurden, welche ihre Funktionen im Auftrage ihrer jeweiligen Partei zur Werbung von Vertriebenen-Wählerstimmen mißbrauchen. Aus dieser Tatsache resultieren die immer wieder aufbrechenden Querelen, welche insbesondere dazu dienen, die Meinung Andersdenkender zu ersticken! Diese Tendenz trat besonders im Zusammenhang mit den von der Kohl-Genscher-Regierung in den Jahren 1990/92 verbrochenen Ost-Verzichtsverträgen auf. Die geäußerte Kritik an diesen Verzichtsverträgen nannte man von nun an in heuchlerischer Art und Weise „RECHTSEXTREM“!!! Mit diesem „Totschlag-Argument“ versucht man nun auch die Schlesische Jugend auszuschalten, weil diese den Befreiungspatriotismus vertritt, wie Johann Gottlieb Fichte ihn in seinen „Reden an die deutsche Nation“ (1808) entwickelte. Fichte wäre heute ein „Rechtsextremist“.

A.B.

Aktualisiert (Montag, den 04. Juli 2011 um 09:36 Uhr)