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Wer Jugend ausgrenzt oder bekämpft, tötet sich selbst

Voller Entsetzen las ich in der Ausgabe vom 1. Mai in den Schlesischen Nachrichten, dass sich die Landsmannschaft Schlesien von der Schlesischen Jugend wegen angeblicher rechtsextremistischer Zielsetzungen getrennt hat.

Nun scheinen die 68er mit ihrem „Marsch durch die Institutionen“ auch hier endlich angekommen zu sein. Was rechts und rechtsextremistisch ist, bestimmen alleine sie, und viele Menschen fallen auf solche Propaganda herein, weil sie selber nicht denken und fast alles kritiklos nachplappern, was ihnen linke antideutsche Selbsthasser vorschwatzen. Diese Propagandisten haben alles durchsetzt: Parteien, Medien, Verfassungsschutz und sogar die Kirchen. Überall haben sie genügend gedankenlose Mitläufer. Wer solchen Leuten zum Opfer fällt, nur weil er ihnen als Andersdenkender auffällig geworden ist, muss mit erbitterter ideologischer Verfolgung nach Art mittelalterlicher Hexenjagd rechnen.

Nun hat es also die Schlesische Jugend erwischt. Ich weiß, wovon ich spreche, und deswegen nehme ich die Schlesische Jugend und besonders den Bundesvorsitzenden Fabian Rimbach unbedingt in Schutz. Ich wiederhole mit Absicht: Ich weiß, wovon ich spreche. Denn ich hatte im vergangen Jahr die Schlesische Jugend Thüringen eine Woche lang zu Besuch in meinem Gästehaus „Schlesier - Lerge“ in Penkendorf Kreis. Schweidnitz. Wir wollten ganz einfach schlesische Landeskunde vor Ort und in der Praxis betreiben. Dankenswerterweise haben die Schlesischen Nachrichten bereits ausführlich darüber berichtet. In meinem Garten haben die jungen Leute gezeltet, tagsüber die Schönheiten des Schlesierlandes erkundet, und abends wurde oft bis spät in die Nacht gescherzt und zu Gitarren- und Akkordeonklängen gesungen. Dabei konnte auch ich meine eigenen schlesischen Mundartlieder zum Besten geben. Was zum Teufel soll daran extremistisch sein?

Nun fällt es mir allerdings schon auf, dass in den verschiedenen schlesischen Organisationen bereits seit einigen Jahren Leute das Sagen haben, die ich gerne als Schuld- und Verzichtsneurotiker bezeichne. Diese reden den etablierten Parteien nach dem Munde, und das müssen sie auch zwangsläufig, damit sie von denen immer wieder Fördergelder für alle möglichen Veranstaltungen bekommen. Das wiederum fördert die Gesinnungs-Schnüffelei. Und da die Landsmannschaft nun einmal ohne Fördergelder nicht auszukommen scheint, ist es für mich offensichtlich, dass sie gefährlich dem nahe kommt, was ich den Dunstkreis des braunen Sozialismus nach Art eines Josef Goebbels nenne und in gleicher Weise den Dunstkreis des roten Sozialismus nach Art einer Hilde Benjamin und eines Carl-Eduard von Schnitzler. Beide Arten von Sozialismus sind für mich indiskutabel, menschenverachtend und gemein. Um es noch klarer zu sagen: ich bin praktizierender, gläubiger Katholik und lebe nach dem alten und bewährten Grundsatz der Benediktiner: ORA ET LABORA – Bete und arbeite! Ich bin aber auch für Menschenrechte, und zu denen gehört nun einmal die Gedanken- und Gesinnungsfreiheit, sei sie auch noch so töricht. Aber in allererster Linie bin ich SCHLESIER, und als Schlesier ist mir jeder herzlich willkommen, wenn er für Schlesien etwas tut, sei er nun Angehöriger einer linken oder einer rechten Organisation. Um es noch einmal deutlich zu sagen: jeder, der rechtem oder linkem Gedankengut anhängt oder dem solches auch nur nachgesagt wird, ist mir herzlich willkommen, solange er nicht gewalttätig wird oder zu Gewalt aufruft und solange er für Schlesien etwas tut.

Die verlogene Diffamierungsformel “Kampf gegen Rechts“ habe ich nie mitgemacht und werde ich auch nie mitmachen. Ich würde allerdings mich sofort anschließen, wenn es hieße „Kampf gegen Gewalt“. Wer Gewalt praktiziert oder auch nur propagiert, sollte sofort eins auf die Mütze kriegen.

Und jetzt steche ich sicher in ein Wespennest: ich würde sogar ein NPD-Mitglied nicht ausschließen, solange dieses Mitglied für Schlesien etwas tut und keine Gewalt praktiziert oder propagiert. Die NPD ist immerhin eine zugelassene Partei. Mit einem Mitglied der Partei DIE LINKE würde ich genauso verfahren. Die Linke sitzt sogar im Bundestag. Eine Demokratie muss das aushalten können, sonst ist es ja keine Demokratie. Und was die Diffamierung angeht, so habe ich mir die Mühe gemacht und in den letzten 20 Jahren ganze drei Mal Parteiveranstaltungen der Republikaner, der DVU und der NPD besucht, zuletzt den politischen Aschermittwoch der NPD in Deggendorf vor 3 Jahren. Zu meinem Erstaunen konnte ich dort hören: Wir wollen

1. keine Gewalt
2. keine Ausgrenzung
3. keine Ausländerfeindlichkeit.

Und zu meinem noch größeren Erstaunen wurden dort die Zuhörer ausdrücklich aufgefordert, am Nachmittag auch die Gegendemonstration gegen die NPD auf dem Marktplatz zu besuchen. Natürlich tat ich das. Doch was ich dort ausgerechnet von einem Kirchenvertreter zu hören bekam, kann ich nur als Hetzpropaganda bezeichnen. Es war Hetzpropaganda nach Art islamistischer Hassprediger. Es war das genaue Gegenteil von dem, was ich vorher bei der NPD gehört hatte.

Doch zurück zur Schlesischen Jugend. Die Schlesische Jugend Thüringen ist in Ordnung, und der Bundesvorsitzende Fabian Rimbach ist ein hervorragender Mann, der unbeirrt seinen Weg geht, allen Anfeindungen und modischen Zeitgeistströmungen zum Trotz. Von „extremistischer Unterwanderung“ ist die Rede, ohne dass dieses Totschlagwort klar und eindeutig definiert würde. Dass ich nicht lache!

Ist nicht vielmehr die Landsmannschaft unterwandert und mit ihr der BdV und die Bundesregierung mit all ihren Organen einschließlich des „Verfassungs“schutzes? Unterwandert von Schuld- und Verzichtsneurotikern, die sich unaufhörlich der Kumpanei mit Vertreibern befleißigen und jeden niedermachen, der auch nur im Entferntesten ein Recht auf Heimat und auf Eigentum auch für Deutsche verlangen möchte? Da passt es doch gut zusammen, wenn das Bundesinnenministerium die Heimattreue Deutsche Jugend verbietet! Schon lange beobachte ich mit Fassungslosigkeit, dass bei uns Staat und Gesellschaft unterwandert sind von Leuten, die nichts anderes im Kopf haben als POLNISCHE RAUBSICHERUNGSPOLITIK und die Dreistigkeit besitzen, uns das dann auch noch als „VERSÖHNUNG“ anzudrehen. Versöhnung sieht anders aus: Wie Versöhnung in Wahrheit aussieht hat uns Israel Singer, der Generalsekretär des Jüdischen Weltkongresses vor 4 Jahren klipp und klar definiert und diesen Mann kann man weiß Gott wohl nicht als Rechtsextremisten bezeichnen, der aber nach dem derzeitigen Verständnis des Verfassungsschutzes als solcher behandelt werden würde, wäre er nicht ein Jude. Er sagte: „Man fragt nicht nach der Religion eines Menschen, nicht nach der Hautfarbe und nicht nach der Staatsangehörigkeit: Man gibt das Geraubte ganz einfach zurück.“ Klar, dass diese Aussage die Vertreiberstaaten in helle Aufregung versetzte und bei uns absichtlich verschwiegen wurde. Deswegen wird ja auch unser Bundesvorsitzender Rudi Pawelka ständig auch aus den eigenen Reihen angegriffen, bloß weil er die Preußische Treuhand gegründet hat. Ja freilich, es geht um Fördergelder, und da muss man nach Meinung vieler mit den Wölfen heulen. Und genau wegen dieser Gelder trauen diese Vielen sich oft nicht, mutig und entschlossen die Wahrheit zu sagen. Die Schlesische Jugend Thüringen und auch ich – wir heulen nicht mit den Wölfen, denn:

Wenn Wahrheit ruft nach Zeugen,
doch bang kein Mund das Schweigen
zu brechen wagt, beschäme Du die Feigen:
sprich unverzagt!

Als Vorsitzender der Kreisgruppe Cham der Landsmannschaft Schlesien behalte ich mit vor, die Entwicklung weiter aufmerksam zu beobachten und ggf. aus der Landsmannschaft Schlesien auszutreten. So drehen wir dann eben den Spieß einmal um, und es gäbe dann keine Mitgliedsbeiträge mehr. Wenn Freiheit des Denkens bestraft wird und Gesinnungs-Schnüffelei betrieben wird, bin ich in der Landsmannschaft nicht mehr zu Hause.

Angewidert und angeekelt bin ich von der Forderung von uns Alten, der Jugend eine vorgeschriebene Pflichtmeinung aufzwingen zu müssen, bloß weil man käuflich sein und bleiben will. Man muss doch nicht alles nachplappern, was der „Verfassungs“schutz behauptet! Und man muss doch auch nicht alles nachmachen oder gar nachäffen, was dieser tut.

P.S.: Gerne stelle ich als überzeugter Demokrat diese meine Ausführungen zur Diskussion.


Der singende Tierarzt von Penkendorf
Dr. Alois Burkert

Aktualisiert (Montag, den 11. Juli 2011 um 10:01 Uhr)